„Champions-League im Recycling“ – Ministerpräsident Stephan Weil besucht REWITA

„Das ist die Champions-League im Recycling“, sagte Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil zum Ziel des vom BMBF geförderten r4-Projekts „REWITA“...

„Das ist die Champions-League im Recycling“, sagte Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil zum Ziel des vom BMBF geförderten r4-Projekts „REWITA“, bedeutende Mengen an Indium und weiterer wirtschaftsstrategischer Rohstoffe aus den Bergeteichen des früheren Erzbergwerks Rammelsberg zu gewinnen. Verbundpartner der TU Clausthal, der Wirtschaft und des CUTEC-Instituts als Verbundkoordinator wollen gemeinsam ins Finale der Champions-League einziehen.

Ministerpräsident Stephan Weil bekommt von Dipl.-Ing. Andre Bertram (CUTEC) vom r4-INTRA-Team einen Flyer überreicht

Interessiert nimmt Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil den Flyer zur BMBF-Fördermaßnahme r4 entgegen, den ihm Dipl.-Ing. Andre Bertram (CUTEC) vom r4-INTRA-Team überreicht.

Clausthaler Umwelttechnik-Institut GmbH

Der Weg dorthin wird international mit großem Interesse verfolgt. Zahlreiche Anfragen bis Australien zeigen schon jetzt die Bedeutung des Projekts für vergleichbare sekundäre Lagerstätten weltweit.

„Wann können wir uns zur Inbetriebnahme verabreden?“, fragte Ministerpräsident Weil auf Sommerreise am Bergeteich in die Runde. Sieben bis zehn Jahre seien eine realistische Größenordnung, erklärte Professor Daniel Goldmann vom Institut für Aufbereitung der TU Clausthal. Nicht nur technisch müsse alles passen, sondern auch die Rechtslage. Prof. Goldmann zum aktuellen Stand: „Wir sind aufgrund einer Prognose gestartet und nähern uns der ersten Hochrechnung.“

Prof. Daniel Goldmann stellt dem Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil das r4-Projekt REWITA vor.

r4-Verbundpartner aus Wissenschaft und Industrie um Prof. Daniel Goldmann (TU Clausthal) stelllen dem Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil am Bergeteich in Goslar das r4-Projekt REWITA vor.

Clausthaler Umwelttechnik-Institut GmbH

Stephan Weil, der von den Landtagsabgeordneten Petra Emmerich-Kopatsch und Alexander Saipa begleitet wurde, bezeichnete die Realisierung des Projekts in Hinblick auf die gleichzeitige Beseitigung einer Altlast als „Win-win-Situation“ für alle Seiten. Es könne nur besser werden. Alles passe zusammen – der Umweltaspekt, der regionale Aspekt und die Gewinnung wertvoller Rohstoffe.